› Gesamtkonzept Baustellenmanagement: Schluss mit den Schlafbaustellen [2026-06-04] |
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| Baustellen gehören in einer Metropole wie Berlin zum Alltag.
Lange Bauzeiten, fehlende Abstimmung und sogenannte
„Schlafbaustellen“ sorgen bei uns allen jedoch tagtäglich für
Frust und Unverständnis. Dem habe ich mich mit meiner Fraktion
angenommen: Baustellenanträge wurden inzwischen vollständig digitalisiert, Genehmigungsfiktionen sorgen für schnellere und verbindlichere Verfahren und erstmals wird es eine vollständige Übersicht aller Baustellen geben um zu prüfen, ob weitere Baustellen nicht zu noch mehr Chaos führen. Zudem finden seit vergangenem Jahr wieder regelmäßige Baustellenkoordinierungsrunden mit allen Beteiligten statt – darunter etwa Bezirksämter, BVG und Berliner Wasserbetriebe. In Pankow werden diese geleitet von unserer Stadträtin Manuela Anders-Granitzki. Nun haben wir ein neues Gesamtkonzept auf den Weg gebracht, um die Prozesse von Antragstellung, Koordination und Kontrolle noch stärker miteinander zu verzahnen und zu digitalisieren. So wollen wir die Abläufe weiter beschleunigen und Doppelarbeiten reduzieren. Seit April läuft dazu unter anderem in Pankow ein Pilotprojekt, im Rahmen dessen gemeinsam mit der Polizei stichprobenartige Kontrollen von Baustellen durchgeführt, bei denen Genehmigungen und Vorgaben zur Verkehrssicherheit überprüft werden. Verstöße werden dokumentiert und sanktioniert und die Bußgelder werden deutlich erhöht. Ergänzend kommt auch eine digitale Kontrolle: Mithilfe von Kameras an BVG-Bussen sollen Baustelleneinrichtungen künftig in Echtzeit mit den Genehmigungen abgeglichen werden. So lassen sich nicht genehmigte Baustellen schneller erkennen und „Schlafbaustellen“ vermeiden. Und auch an der Kommunikation wollen wir noch einiges verbessern: Informationen zu Baustellen sollen künftig immer gut sichtbar vor Ort sowie online abrufbar sein. Und wenn Baustellen an Kreuzungen mit Ampeln betroffen sind. Muss künftig verpflichtend geprüft werden, ob die Schaltung der Ampeln angepasst werden, denn heute erfolgt dies kaum und der Stau wird dadurch nur noch größer. So schaffen wir mehr Koordination und Transparenz und sorgen für weniger Beeinträchtigungen und Chaos im alltäglichen Straßenverkehr. |
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