› Rettungshubschrauber Christoph 100 – unnötiger Lärm, hohe Kosten und viele Fragen [2026-09-05] |
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| Liebe Nachbarn,
Christoph 100 leistet einen wichtigen Beitrag zur
notärztlichen Versorgung in unserer Region. Aber wie viele von
euch täglich selbst erleben, wird er auch regelmäßig im
unmittelbaren Umfeld des Helios Klinikums in Buch eingesetzt –
in der Senioreneinrichtung Rosengarten, die nur fünf
Gehminuten von der Rettungsstelle entfernt liegt, am Bahnhof
Buch, in der Stadtrandsiedlung Kappgraben oder an anderen
Orten in Karow oder Buchholz. Für die Anwohner bedeutet das
ständigen Fluglärm und für die Beitragszahler immense Kosten:
Ein Hubschraubereinsatz ist viel teurer als ein
Notarzteinsatzfahrzeug. C100 kostet rund sechs Millionen Euro
im Jahr. Das alles müssen die Krankenkassen, also ihr,
zahlen. Die Kassen klagen übrigens dagegen vor Gericht. Der Grund: Im Pankower Norden gibt es kein eigenes Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Die nächsten stehen in Bernau und Heinersdorf. Gemeinsam mit mehr als 800 Anwohnern habe ich deshalb ein NEF am Helios gefordert. Der Antrag wurde 2025 in Pankow beschlossen. Trotzdem lehnt die Berliner Innenverwaltung das weiterhin ab – während gleichzeitig zwei NEF im Berliner Norden abgeschafft wurden. Das kann ich nicht nachvollziehen. Warum soll ein Hubschrauber fliegen, wenn ein Notarzt mit dem Auto genauso schnell oder sogar schneller vor Ort sein könnte? Natürlich gilt: Wenn ein Hubschrauber medizinisch notwendig ist, muss er kommen. Aber nicht jeder kurze Einsatz im Nahbereich (vor allem die mit Doppelalarmierung) braucht einen Hubschrauber. Mein Ziel bleibt deshalb klar: Wir brauchen eine schnelle und zuverlässige Notarztversorgung im Pankower Norden – mit einem NEF am Helios und weniger unnötigem Fluglärm. Denn Rettung muss schnell sein. Aber Lärm macht krank Und wenn der Hubschrauber dann auch noch einsatztaktisch unnötig ist, sollte er am Boden bleiben und für seine eigentlichen Einsatzzwecke bereitstehen. |
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Für Rückfragen stehen zur Verfügung: |
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